Pfeffer ist eines der am häufigsten verwendeten Gewürze der Welt und in verschiedenen Farben erhältlich, jede mit ihrem einzigartigen Geschmacksprofil und kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten. Das Pfefferöl gibt dem Pfeffer seinen Geschmack und wirkt verdauungsfördernd und appetitanregend. Seine Schärfe richtet sich nach der Herkunft und Sorte.

- Schwarzer Pfeffer: Schwarze Pfefferkörner sind die häufigste Sorte und werden fast reif und sonnengetrocknet geerntet, wodurch die äußere Schicht schrumpft und dunkler wird. Sie haben einen kräftigen, scharfen Geschmack und werden in einer Vielzahl von Gerichten verwendet.

- Weißer Pfeffer: Hierbei handelt es sich um reife Pfefferkörner, deren Außenhaut entweder vor oder nach dem Trocknen entfernt wurde, was ihnen einen milderen Geschmack verleiht. Weißer Pfeffer wird aus ästhetischen Gründen oft in hellen Gerichten verwendet, wo schwarze Pfefferflecken optisch unattraktiv wären.

- Grüner Pfeffer: Grüne Pfefferkörner sind zum Zeitpunkt der Ernte unreif und werden normalerweise in Salzlake oder Essig eingelegt oder getrocknet, um ihre grüne Farbe zu behalten. Sie haben im Vergleich zu schwarzem Pfeffer einen frischeren, milderen Geschmack und werden häufig in der französischen, thailändischen und einigen westlichen Küchen verwendet.

- Roter Pfeffer: Eigentlich sind es reife Pfefferkörner. Rote Pfefferkörner kommen seltener vor als die anderen Sorten und haben einen süßen, fruchtigen Geschmack. Manchmal werden sie getrocknet gefunden, häufiger sind sie jedoch in Salzlake eingelegt erhältlich.

Jede Pfeffersorte kann je nach Rezept und gewünschter Geschmacksintensität im Ganzen, zerkleinert oder gemahlen verwendet werden. Die Farbe des Pfefferkorns beeinflusst nicht nur die optische Attraktivität der Gerichte, sondern sorgt auch für subtile Geschmacksunterschiede, die das Gesamtgeschmacksprofil einer Mahlzeit verbessern können.